Kultur und tourismus

Kursk Regionalmuseum für Heimatkunde. Am 14. März (im neuen Stil – am 27. März) im Jahre 1903 gründete man das „Museum für Geschichte, Archäologie und Handwerk in Kursk zum Gedenken an die Majestät des Kaisers Nikolai Alexandrowitsch, der 1902 die Stadt Kursk besuchte“. Als Initiator und aktiver Mitwirkender bei der Schaffung des Museums und Spender vieler Museumsobjekte trat der Gouverneur von Kursk N. N. Gordeew auf. Das Museum wurde durch Spenden von Einzelpersonen, Einkäufe von Ausstellungen in Antiquitätengeschäften in St. Petersburg und Moskau geschaffen. Das Museum erhielt 1905 seine ersten Besucher. Derzeit ist die Ausstellung in zwei Bereiche unterteilt: Natur und Geschichte. In Museum und seinen Filialen werden über 350.000 Museumsobjekte aufbewahrt. Die Sammlung des Museums enthält Objekte der alten russischen Kunst, einzigartige ethnographische Vorbilder, typologische Objekte der adligen und bäuerlichen Lebensweise, antikes Porzellan, Gemälde aus dem 18. und 20. Jahrhundert, Waffenmodelle, künstlerisches Metall, traditionelle Trachtenkomplexe, Teppiche von Kursk, Muster der sowjetischen Vexillologie, Personalakten von Berühmtheiten und einfache Einwohnern Kursk.

Die Ausstellung und die Abstellräume des Museums und seiner Filialen enthalten mehr als 33.000 numismatische Elemente, über 25.000 Exemplare seltener Bücher, etwa 110.000 Originaldokumente und Fotografien, fast 9.000 Stücke aus Edelmetall. Das regionale heimatkundliche Museum und seine 31 Filialen werden jährlich von 300.000 Menschen besucht. Der Museumsverband umfasst 17 Bezirksmuseen mit lokaler Überlieferung; 5 heeresgeschichtliche Gedenkstätten: historisches Gedenkmuseum „Gefechtsstand der Zentralkampffront“, heeresgeschichtliche Gedenkstätte „„Gefechtsstand der Voronezh-Front“, kriegsgeschichtliches Museum „Junge Verteidiger des Heimatlandes“, Partisanen-Ruhm-Museum „Große Eiche“, Ponyrowski historisches Gedenkmuseum für historische Schlacht an Kursk; 6 Gedenkmuseen: Museum „Gutshof von A.A. Fet“, «Gedenkmuseum des Komponisten G.V. Swiridow, Wohnmuseum des Schriftstellers und ehemaligen Frontkämpfers K.D Worobjow,  Museum von N.V. Plewitskaja, Gedenkstätten von N.N. Aseew und A.P. Gaidar sowie das Literaturmuseum, das Museum „Historisches und kulturelles Zentrum » Einsiedelei von der Wurzel“ und das Planetarium.

Das staatliche Regionalmuseum für Archäologie von Kursk wurde am 12. August 1993 gegründet. Es wurde zum ersten unabhängigen archäologischen Museum auf dem Territorium des europäischen Russlands, dessen Hauptzweck darin besteht, archäologische Monumente umfassend zu studieren und zu bewahren und das historische Erbe des Kursk-Territoriums zu popularisieren. Auf der Basis des Museums gibt es eine ständig funktionierende antike russische archäologische Expedition von Gotschevsk, die vom Direktor des Museums G.Y. Starodubtsew geleitet wird. Die während der Feldarbeit gefundenen Gegenstände füllen den Fonds auf. Jetzt gibt es hier etwa 140.995 Gegenstände. Die meist interessanten Fundstücke sind in der Dauerausstellung des Museums präsentiert, die verschiedenen Epochen der Geschichte des Gebiets Kursk von der Steinzeit bis zum späten Mittelalter gewidmet ist. Seit 2012 ist die Dauerausstellung „Gold der Hunnen“ für Besucher eröffnet. Die Schaustellung bringt den Besuchern einen Komplex einzigartiger Funde aus der Bestattung des Führers der Epoche der Großen Migration nahe. Im April 2006 erwarb Das staatliche Regionalmuseum für Archäologie von Kursk eine Filiale — das Historische und Ethnographische Museum (Siedlung Prjamitsyno, Bezirk Oktоabrski). Der Fonds der Zweigstelle umfasst etwa 2 736 Aufbewahrungseinheiten, von denen einige in drei Hallen der Dauerausstellung (historische, archäologische, ethnographische, moderne Geschichte) ausgestellt sind. Das Staatliche Kursk-Regionalmuseum für Archäologie leistet aktive Forschungsarbeiten, wodurch das Museum zu einem der führenden wissenschaftlichen Erforschungszentren der fernen Vergangenheit von „Nachtigallenregion“ wurde. Seine Mitarbeiter beteiligen sich an russischen und internationalen Konferenzen, Symposien und Kongressen. Das Museum hielt eine Reihe thematischer wissenschaftlicher Konferenzen ab, an denen Archäologen und Historiker aus Forschungs- und Ausbildungszentren verschiedener Regionen Russlands und der Ukraine teilnahmen. Nach den Ergebnissen der Konferenzen wurden Sammlungen wissenschaftlicher Arbeiten veröffentlicht, die bei den sich mit verschiedenen Aspekten der Geschichte Südosteuropas beschäftigten Archäologen und Historikern großes Interesse erregt haben. Die Aufklärungstätigkeit ist eine der Hauptaktivitäten des Museums. Die vom Museum durchgeführten Exkursionen, Vorträge, historischen und pädagogischen Spiele sowie Massenveranstaltungen werden jährlich von etwa 46.000 Menschen besucht. Jedes Jahr wird die Liste der Veranstaltungen, die bereits traditionell geworden sind, mit neuen Arbeitsformen aufgefüllt: Folkloreferien, Museum-Quests, ein Balester- und Bogenschießstand und interaktive Besichtigungen stehen den Besuchern zur Verfügung.

Kursker wissenschaftliche Gebietsbibliothek namens N.N. Aseew wurde am 16. Mai 1935 für Leser eröffnet. N.K. Krupskaja begrüßte ihre Eröffnung mit einem Telegramm. Während des Zweiten Weltkriegs wurden Sammlungen der Bibliothek teilweise nach Udmurtien, Stadt Sarapul, evakuiert. Einen Monat nach der Befreiung Kursk von den Faschisten am 13. März 1943 nahm die Bibliothek ihre Arbeit wieder auf. Im März 1965 wurde die Regionalbibliothek Kursk durch Beschluss des RSFSR-Ministerrates nach dem berühmten Dichter Nikolai Nikolajewitsch Aseew, einem Kursk-Einwohner benannt. Als Hüter des regionalen Gedächtnisses ist die Regionalbibliothek der größte Fondsinhaber der heimatkundlichen und lokalen Publikationen, die eine Informations- und Ressourcenbasis für das Studium der Geschichte, der sozioökonomischen und kulturellen Entwicklung der Region aufbauen. Die universelle Sammlung von Dokumenten in verschiedenen Eingabemedien beträgt mehr als 2,5 Millionen Aufbewahrungseinheiten. Der Stolz des Bücherbestandes ist eine Sammlung mehr als 19.000 antiquarische Bücher einschließlich der Ausgaben des 18., 19. und 20. Jahrhunderts, die den wissenschaftlichen, historischen, kulturellen, künstlerischen und bibliographischen Wert haben. Hierbei handelt es sich um Veröffentlichungen zu Geschichte, Philosophie, Naturwissenschaften, Fiktion, Enzyklopädie, Nachschlagewerken und Zeitschriften, von denen die meisten vor 1917 in Russland veröffentlicht wurden.

Darunter befinden sich Publikationen wie „Arithmetik“ von A.F. Magnitski (1703), » Wanderung des aus Rylsk stammenden russischen namhaften Kaufmannes Grigori Schelikhow im Jahre 1783 von Okhotsk über den östlichen Ozean an die amerikanische Küste» (1791), sowie Erstausgaben und Lebenszeitausgaben von bedeutenden Wissenschaftlern, Schriftstellern, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, einschließlich A. S. Pushkin, M. Y. Lermontow, I. S. Turgenew, A.N. Benois, I.G. Erenburg, K.M. Simonow, D.I. Mendeleew und viele andere. Kursker wissenschaftliche Gebietsbibliothek namens N.N. Aseew ist ein offenes Kulturinformationszentrum und hat den Status einer Zentralbibliothek in der Region, sowie verfügt diese Einrichtung über vielfältige Möglichkeiten und Traditionen, die sich im Laufe langer Geschichte entwickelt haben. Die Bibliothek verfügt über 16 Abteilungen und 9 Sektoren, die die verschiedenen Benutzerkategorien bedienen. In der Bibliothek betätigt sich ein Zentrum für den öffentlichen Zugang zur Präsidentenbibliothek namens B.N. Jelzin, sowie zu den Ressourcen der Nationalen elektronischen Staatsbibliothek. Jährlich bedient die Bibliothek mehr als 30.000 Benutzer, auch im Fernzugriffsmodus. Die Technologien der meisten Informationsprozesse sind automatisiert, es gibt der Zugang zum globalen Informationsnetzwerk Internet. Jedes Jahr werden mehr als 950.000 Dokumente aus dem Bibliotheksfonds ausgestellt. Die Bibliothek schafft aktiv eigene elektronische Ressourcen, einen elektronischen Katalog, bibliographische Datenbanken und Multimedia-Publikationen. Heute ist die Bibliothek das Zentrum des kulturellen Lebens der lokalen Gemeinschaft, eine offene Plattform für Kommunikation und freien Austausch von Meinungen und Ideen.

Kursk staatliche Gemäldegalerie namens A.A. Deineka ist ein der bemerkenswertesten Kunstmuseen Russlands. Die Sammlungen der Galerie enthalten Gemälde, Skulpturen und grafische Künste in- und ausländischer Meister vom 16. bis 21. Jahrhunderte, Gegenstände der Volkskunst und der dekorativen Kunst vom 18. bis 20. Jahrhunderte. Die Kunstgalerie wurde 1935 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Geschichte der Sammlung reicht bis 1903-1905 zurück. Die ersten Kunstwerke wurden als Spenden von Einzelpersonen erhalten, darunter vom Gouverneur von Kursk N. N. Gordeew, der ein berühmter Betreuer der Museumsarbeit war. Die wahre Grundlage der Sammlung wurde jedoch in den Jahren nach der Revolution herausgebildet. Der Fonds betrug hauptsächlich die Gemälden aus den Kursker Sammlungen der Familien von Barjatinski, Nelidow, Schwartsew, Rebinder. Die ausgegliederte Abteilung für Kunst des Landesmuseums wurde als Kursk Gemäldegalerie bekannt. Das neue Museum wurde durch die aus Moskau und Leningrad übertragenen Werke und selbständigen Erwerbungen ergänzt. Seit 1969 trägt die Galerie den Namen von Alexander Deineka (1899-1969). Die Kursk-Sammlung der Werke von A. Deineka (ca. 1.000 Aufbewahrungseinheiten) vermittelt ein vollständiges Bild aller Stufen der Arbeit des Meisters. Die Werke von Deineka aus der Bildergalerie Kursk wurden in Russland, Österreich, Ungarn, Deutschland, Holland, Dänemark, Finnland, USA, Japan und Italien ausgestellt. Heute verfügt die Galerie über 10.000 Gegenstände des Grundbestandes. Jedes Jahr besuchen die Galerie etwa 42.000 Einwohner und Gäste der Stadt.

Das Gebietshaus der Volkskunst in Kursk wurde im Oktober 1937 auf der Grundlage der Abteilung für Laienkunst im Gebietsamt für Kunst errichtet. Seit siebeneinhalb Jahrzehnten hat das Haus seinen Namen immer wieder geändert, aber der Hauptinhalt seiner Arbeit ist immer unverändert geblieben — die praktische Umsetzung staatlicher Politik im Bereich der Wiederbelebung, Bewahrung und Entwicklung traditioneller Volkskultur, Amateurkunst sowie Kultur- und Freizeitaktivitäten. Im Jahre 2007 wurde das Gebietshaus der Volkskunst in Kursk als das beste Haus für Kulturarbeit in der Russischen Föderation ausgezeichnet. Seit mehr als dreißig Jahren wird die Belegschaft der schöpferischen Amtsstelle von dem geehrten Kulturarbeiter Russlands Tatjana Iwanowna Bykanowa geleitet. Derzeit ist das Gebietshaus der Volkskunst ein multifunktionaler Verein, der fünf Abteilungen und vier Zweistellen umfasst: Gluschkow-Zentrum für Kunsthandwerke, Pristensk-Zentrum für Volkskultur, Samojadov-Handwerk-Haus und Sudjan-Zentrum für Gewerbe und Handwerk.

Im September 2010 bei dem Haus der Volkskunst eröffnete man eine Ausstellungshalle „Kunsthandwerk und Gewerbe in Kursk“, wo eine einzigartige Sammlung traditioneller Handarbeiten (Sudzhan-Keramik, Kozhljansk-Spielzeug, Gluschkow- und Dronjaew-Töpferei, Selbstweben usw.) sowie modernen Kunstgewerbes vom Gebiet Kursk gesammelt wurden. Heute in der Region leisten ersprießliche Arbeit mehr als hundert Handwerker. Fünfundzwanzig Handwerker von Kursk wurden mit dem Titel «Volksmeister Russlands» ausgezeichnet. Im Gebietshaus der Volkskunst in Kursk gibt es fünf kreative Gruppen: die Volksmusik-Gruppe „Schatztruhe“, Volkschor namens S. Tschagowets, Veteranenchor «Front- Freundinnen», Tanzensemble «Dein Erfolg», Vokal-Jazzgruppe «Sechster Sinn». Volksgruppen und Meister des Kunsthandwerks waren auf Festivals und Foren sowohl in Russland als auch im Ausland vertreten: überregionales Festival von klingendem Tonspielzeug «Spiel auf, mein Spielzeug“ (die Stadt Tula); überregionaler Jugend-Wettbewerb „Zum Gipfel der Meisterschaft“ (Gebiet Lipezk); Internationales Volkskunstfest „Dreifaltigkeit-Kreisreigen in Polessje von Orlow“ (Gebiet Orlow); überregionales Volksfestival historischer Rekonstruktion „Malanja“ (Belgorod-Region); überregionales Volksfestival der Kosak-Kultur „Kosaken Kreis“ (Belgorod-Region) und überregionale Heeresetappe allrussischer Volksmusik-Gruppe „Kosaken Kreis“ (die Stadt Jaroslawl); Internationales Volkskunst- und Gewerbefestival „Zwölf Schlüssel“ und das 3. Festival der Töpferkunst und Lehmspielzeug „Märchen des Großvaters Filimon“ (Gebiet von Tula); überregionales Festival der Volksmeister und Maler „Handwerker-Siedlung“ (Belgorod-Region); Internationales Festival „Kosakensiedlung Moskau“ (die Stadt Moskau); Allrussisches Wettbewerbsfestival von Dorf-Volksmusikgruppen „Heimatorte“ (die Stadt Smolensk); überregionales Festival der Kosakenvolkskultur „Versammelten sich Kosakenfrauen“ (die Stadt Orel); überregionales Festival „Mit Gewehr und Schifferklavier“ (Gebiet Lipezk). Die Fachleute des Gebietshauses für Volkskunst entwickeln und implementieren kulturelle Programme und Schaffenskomponente zu vielen Großveranstaltungen, Kursker Messe, allrussische Wettbewerbe und Festspiele namens Nadezhda Plewitskaja, darunter die Veranstaltungen gewidmet dem 75. Jahrestag der Schlacht bei Kursk (2018).

Video-Fonds des Gebiets Kursk. Nach dem Verfall in 90er Jahre XX Jahrhundert begann die Wiederbelebung des Filmwesens in der Stadt und im Gebiet Kursk im Jahr 2002. Dank der Politik der neuen Führung der Region, des Kulturausschusses des Gebiets Kursk wurden in allen 28 Bezirken der Region Filmvorführungen wiederherstellen, das Netzwerk der städtischen öffentlichen Kinosäle war gehalten, einschließlich auch in Kursk. Damit vergrößerte sich mehr als 4-mal (von 150.000 bis 2002 720,4 Tausend im Jahr 2017) die Anzahl der Zuschauer, die von städtischen Kinoinstallationen bedient wurden. Seit 2011 führt das Komitee für Kultur des Kursk-Gebietes ein Programm zur Modernisierung des Kinonetzes durch. Gegenwärtig umfasst die Struktur des Kinodienstleistungssektors der Bevölkerung von Kursk und seiner Region eine Filmvertriebsorganisation (Video-Fonds des Gebiets Kursk) und ein städtisches Kinosystem, das aus 233 städtischen und ländlichen Kinos besteht, die mit moderner digitaler Ausrüstung arbeiten. Aus dem Regionalbudget werden jedes Jahr erhebliche Mittel für den Kauf neuer Filme und Videos bereitgestellt. Im Jahr 2017 hat der Video-Fonds des Gebiets Kursk 32 neue inländische Filme erworben. Derzeit werden im Amt rund 2.000 Filmkopien und ca. 2000 Video-Kopien gespeichert und verwendet. Dadurch fanden im Jahr 2017 mehr als dreitausend Premiere von Spielfilmen in der Region statt; Insgesamt wurden 7,8 Tausend Filme gezeigt (Filmprogramme). Im Jahr 2016, das zum thematischen Jahr des russischen Kinos erklärt wurde, legte man den Schwerpunkt auf die Modernisierung bestehender und die Eröffnung neuer Wiedergabeanlagen. Die Hauptergebnisse: 93% der Filmvorführungsanlagen sind mit modernen Multimedia-Komplexen ausgestattet, die Zahl der Kinobesuche stieg um 8,8% und der Anteil des heimischen Kinos an der städtischen Filmvorführung betrug mehr als 70%, was fast mehr als das Dreifache der nationalen Kennwerts ist. Nach den Ergebnissen der Beteiligung der städtischen Kino- Errichtungen am von dem Fonds veranstalteten Kinowettbewerb erhielt jedes der 13 Lichtspielhäuser die Mittel in Höhe von 5 Mio. Rubel für die Modernisierung von Kinosälen und die Ausstattung moderner digitaler Ausrüstung (in den Städten Obojan, Dmitriew, Kurtschatow, Kursk, sowie in Gluschkowski, Gorschechensk, Medwensk, Lgowsk, Pristensky, Rylsk, Timsk, Sudzhansk und Fatjazhsk). Darunter 5 Lichtspieltheater sind bereits in Betrieb genommen, der Rest wird bis Ende 2018 geöffnet. In den letzten Jahren wurden in gemeindlichen Kinosälen von Kursk und seinem Gebiet bedeutende Filmereignisse organisiert und durchgeführt, darunter Schaffensprojekt „Freilicht-Bildwand“, das Projekt „Filmkunst im Theater“, das Kinoforum „Goldener Recke“, das International Filmfestival „Stalker“, die Filmwoche „Journalist vom Beruf“, das Filmfestival «Kursker Große Premiere». Gewürdigt wurden das 100-jährige Jubiläum der russischen Filmindustrie und das 100-jährige Jubiläum der russischen Animation, das 100-jährige Jubiläum des herausragenden sowjetischen Regisseurs, unseres Landsmanns B.P. Dezhkin, sowie verschiedene Projekte und Veranstaltungen des thematischen Jahres des russischen Kinos wurden umgesetzt, darunter «Neues Kino in der Bibliothek», «Kino im Museum», Filmdarbietungen beim Internationalen Studentenfestival «VGIK-Debut». Organisiert und durchgeführt wurden der Festivalwettbewerb für Amateur-Kurzfilme «Mein Kursker Region»; sowie regionale Filmfestivals «50 beste einheimische Filmstreifen», das Festival für zeitgenössische russische Animation namens Boris Dezhkin, eine Reihe von Kinoabenden «Kino von der Kursk-Region» über den Beitrag berühmter Bürger zur Entwicklung des Filmwesens, «Melodien aus der Leinwand», eine Reihe von Programmen «Musik in der Filmkunst», die Teilnahme an der allrussischen Aktion «Filmnacht». Im Jahr 2018 wurde vor der staatlichen Kursk- Philharmonie eine Büste für einen hervorragenden Regisseur, unseren Landsmann Boris Petrowitsch Dezhkin, eröffnet. Die Gäste von Kursk-Einwohnern bei diesen Veranstaltungen waren die größten Meister des russischen Bildschirms: Marlen Hutsiew, Larisa Golubkina, Wasily Lanowoi, Larisa Luzhina, Alexander Michailow, Yuri Nazarow, Inna Makarowa, Alexei Petrenko, Wadim Abdraschitow, Ludmila Iwanova, Leonid Nosyrew, Wladimir Tarasow, Harry Bardin, Nikolai Lebedew, Alexander Mindadze, Swetlana Druzhinina, Anatoli Mukasei und viele andere.

   

Staatliches Sprechtheater Kursk namens A.S. Puschkin ist eines der ältesten Theater in Russland und wurde 1792 gegründet. Von 1911 bis 1936 trug das Theater den Namen M.Tschepkin, und 1937 (das 100. Todesjahr von A.S. Pushkin) wurde es nach dem großen Dichter benannt. 2017 wurde das Sprechtheater225 Jahre alt.
Das Kollektiv des Theaters wird geleitet vom Volkskünstler der Russischen Föderation, Verdienter Künstler der Russischen Föderation, Träger Ordens der Ehre, Preisträger des RSFSR-Staatspreises namens Stanislawski, Preisträger des Nationaltheaterpreises „Goldene Maske“ — Y. V. Bure-Nebelsen.
Auf dem Spielplan des Theaters stehen die Werke russischer und ausländischer Klassiker und zeitgenössischer Autoren: Staatliches Sprechtheater Kursk namens A.S. Puschkin nimmt unter den russischen Städten mit weniger als 500 Tausend Einwohnern einen führenden Platz bezogen auf die Anzahl der Zuschauer ein. Die Truppe des Theaters wird aktiv mit jungen Schauspielern aufgefüllt.

 

Das staatliche Puppentheater von Kursk verwirklicht eine Vielzahl von Dramen und verfügt über eine ausgeprägte Regie und Schauspielpotenzial für den Zugang zu Kulturwerten. Im Jahre 1944 begann das Theater als Teil einer Künstlergruppe aus fünf Schauspielern, und 1965 erhielt das Theater das Gebäude des ehemaligen Gymnasiums, in dem es bis heute betrieben wird. Im September 1994 wurde zum Intendanten des Theaters V.F. Bugaew, der 2003 den Titel eines ausgezeichneten Künstlers der Russischen Föderation erhielt. Das Theater verwendet ständig neue Formen der Arbeit mit dem Publikum, strebt danach, modern zu sein und präsentiert seine Kunst regelmäßig auf regionalen und internationalen Festivals.

Die staatliche Kursk Philharmonie von Kursk wurde 1936 gegründet und 2018 eröffnete die Konzertorganisation die 83. Konzertsaison. Die Philharmonie hat eine wechselvolle Geschichte des Konzertlebens. Auf der Bühne standen: Swjatoslaw Richter, Irina Arkhipowa, Ludmila Zykina, Alexander WedernikoW, David Oistrakh, Wictor Gridin, Iwan Surzhikow, die besten ausübenden Künstler und berühmten Kulturschaffenden des Landes. An der Philharmonie wurden gegründet und betätigen sich aktiv: das Sinfonieorchester, das Orchester der Volksinstrumente namens W.Gridin, das Orchester der Blasinstrumente namens I.Kalman, das Schlager- und Blasorchester Bigband „Melloton“, Ensembles „Neue Kunst“, „Russisches Mosaik“, „Russischer Stil“, Rossen“, „ Barock“, das Ensemble „Nachtigallenregion Russlands“, das Ensemble des modernen Tanzes „Jump “. Die Teilnehmer des Tanzensembles „Nachtigallenregion Russlands“ wurden 2017 zu Gewinnern des 9. Internationalen Tanzwettbewerbs namens Makhmud Esambajew in der Gruppentanz-Nominierung in Grosny (Tschetschenische Republik). Im Jahr 2016 wurde an der Adresse Str. Sonin-4 die Konzert-und Ausstellung-Gedenk-Zentrum namens Swiridow eröffnet und am 28. Dezember 2017 fand im selben Gebäude der «Adligen Versammlung» die große Eröffnung des zweiten Konzertsaals der Philharmonie statt, wo Konzerte in dem nach Swiridow benannten Saal stattfinden. Seit 2016 ist die Philharmonie dem Projekt des Russischen Kulturministeriums „Allrussische Virtuelle Konzerthalle“ beigetreten. Dadurch erhielten Kursk-Studenten die Möglichkeit, die Online-Konzertübertragungen der Moskauer Philharmonie zu besuchen. Die Philharmonie Gesellschaft realisiert Projekte, darunter „Sterne der 60er Jahre“, „Retro-Sterne“, „Musik für alle“, „Legenden der Estrade“, Musikfestivals, die den Namen von G. V. Swiridow und W. F. Gridin tragen. Im Rahmen der allrussischen Aktion „Nacht der Künste“ finden an allen Konzertorten der Philharmonischen Gesellschaft verschiedene Musikprogramme statt.

Tourismuspotential   

 

Reisen in der Region Kursk können für die Gäste unseres Gebietes eine helle und unvergessliche Veranstaltung sein. Die Region verfügt über ein erhebliches touristisches Potenzial, wodurch es möglich ist, den Tourismus als eine der vorrangigen Richtungen für die Entwicklung der Investitionstätigkeit zu identifizieren. In der Region gibt es eine Vielzahl von touristischen Einrichtungen, die aufgrund der entwickelten Verkehrsinfrastruktur für Touristen leicht zugänglich sind. Die wichtigsten Arten von Tourismus sind Geschäfts-, Kultur-, Bildungs-, Religions- und Eventreise -Veranstaltungen.

 

 

Die touristische Infrastruktur in der Region Kursk umfasst folgende Hauptsubjekte:  

  • 85 touristische Unternehmen (Reiseveranstalter und Reiseagente) — darunter 4 Reiseveranstalter;
  • 135 Gemeinschaftsunterkünfte mit einer Aufnahmefähigkeit von 9.832 Plätzen;
  • 9 Gesundheitseinrichtungen;
  • 22 Kindergesundungslager;
  • 22 Erholungsheime;
  • mehr als 1300 Speiseeinrichtungen;
  • 1 Touristeninformationszentrum;
  • mehr als 9 Tausend Menschen sind in der Tourismusbranche der Region tätig (Angestellte von Tourismusunternehmen, Unterkunftsorte, Sanatoriums- und Kurorganisationen).

 

Das historische und kulturelle Potenzial ist von entscheidender Bedeutung, um die Region im Tourismusmarkt zu positionieren und ihre Wettbewerbsvorteile zu bestimmen. Heute verfügt das Gebiet über insgesamt mehr als 4.500 archäologische, baukünstlerische und monumentale Denkmäler, die die Zeugnisse verschiedener Epochen der Geschichte des Kursk-Gebiets sind. Darunter befinden sich 878 Objekte regionaler Bedeutung und 114 von föderaler Bedeutung unter dem Staatsschutz.

Ein wichtiges Thema für die Entwicklung des Tourismus in der Region Kursk ist die militärhistorische Richtung. Im Jahr 2017 wurde die Marke „Kursker Bogen“ in die Liste der beliebtesten touristischen Marken in Russland eingereiht (eine Studie des Zentrums für Informationskommunikationen „Rating“ und der Zeitschrift „Erholung in Russland“). Dank der Zurschaustellung von neuen Objekten bekam der Touristenweg entlang der Nordseite von Kursker Bogen eine aktive Entwicklung in den letzten drei Jahren. Drei Gedenkstätten wurden unter Beteiligung von Bundes- und Investorenfonds errichtet. Das Denkmal für die „Helden der Nordseite von Kursker Bogen“ im Dorf Ponyri verewigte die Namen von 34 Helden der Sowjetunion, die hier gekämpft haben. An den strategischen Punkten der Nordseite auf den Höhengeländen von 275 und 269 Metern wurden die Monumente „Teplowsk-Höhen“ und „Poklonnaja-Höhe 269“ errichtet. Auf der Strecke gibt es mehr als 30 touristische Ausstellungsobjekte: militärhistorische Objekte, Museen, Denkmäler, die der Schlacht von Kursk gewidmet sind. Sie befinden sich in Bezirken von Ponyrovsk, Zolotukhin, Fatezh. Die Nordseite des Kursker Bogens ist ein Teil des großen überregionalen Programms «Kursker Bogen ist der Große Sieg». Es vereint bestehende Touristenwege entlang der Nord- und Südseiten von Kursker Bogen. Die Gesamtstrecke beträgt 485 km und führt durch die Gebiete von Kursk und Belgorod.

Der Wallfahrtstourismus ist derzeit ein wichtiger Bestandteil des touristischen Potenzials der Region. Tausende Wallfahrer kommen nach Kursk, um sich vor russischen Heiligtümern zu verneigen. Die Kuppeln von 282 bestehenden Tempeln und 7 Klöstern erheben sich über dem Kursker Land. Die Sakralbauten anderer Religionen sind erhalten geblieben: die lutherische Kirche, die katholische Kirche, die altgläubige christliche Maria-Himmelfahrts-Kathedrale. Man kann die Geschichte von Hl. Seraphim von Sarov berühren, indem man die Kathedrale von St. Sergius-Kasan-Metropolitankirche besucht — ein Meisterstück der Architektur von Rastrelli-Zeit, sowie die Auferstehung-Elias-Kirche. Das geistige Zentrum Russlands ist das Mönchskloster „Von der Wurzel von Kursk“, das auf dem Ort der Erlangung der Ikone der Gottesmutter „Orante“ gegründet wurde. Die Gebäude von 18. bis 19. Jahrhunderte sind erhalten geblieben: die Kathedrale der Geburt von der Seligen Jungfrau Maria (1860), die Kirche der Lebenaufnehmenden Quelle (1711), die Kasaner Kirche, Hotelhäuser, private Zellen, die Kirche von Iokim und Anna (1864) im Dorf Dolgoje 2 km vom Kloster entfernt.

Neben dem Wallfahrtszentrum ist „Von der Wurzel von Kursk“ seit dem Jahr 1618 ein Veranstaltungsort der Messe von Kursk, die zu den größten Jahrmärkten in Russland gehört. Seit dem Jahr 2000 versammelten sich auf der internationalen Messe Tausende von Teilnehmern aus allen Regionen Russlands und aus Ländern im nahen und fernen Ausland. Dies ist die am meisten erwartete jährliche Veranstaltung für Einwohner und Gäste der Region Kursk. Für viele Wallfahrer und Touristen ist die Messe interessant, weil sie geistige und gesellschaftliche Traditionen miteinander verbindet. 10 km „Von der Wurzel von Kursk“ am Steilufer des Flusses Tuskar im Dorf 1. Worob’ewka befindet sich das Besitztum des Dichters A.A. Fet. Im Jahr 2016 wurde der Wiederaufbau abgeschlossen, das Landhausmuseum ist für Besucher geöffnet. Seit 1986 versammelten sich jedes Jahr Anfang Juli Liebhaber eleganter Literatur aus allen Teilen Russlands für die Fet- Lesevorgänge.

Jedes Jahr besuchen Tausende von Touristen das Stadtmuseum unter freiem Himmel. Rylsk — ein historisches einzigartiges Stadtreservat. Sein ältester Teil hat sein das ursprüngliche Aussehen durch die Jahrhunderte getragen. «Wunderstadt» –so will man sehr fiese Stadt wegen ihrer Originalität nennen. Hier sind die Merkmale des fernen im Altertums erhalten geblieben: „Haus von Peter I“, „Haus von Schemjaka“, Kirche von Christi Himmelfahrt, Maria-Schutz-und-Fürbitte-Kathedrale. Rylsk ist der Geburtsort des Alaska-Forschers und Entdeckers Grigori Schelikhow, des Entdeckers von Russischen Amerika.

In der Region gibt es 12 Haupttouristenwege. Im Jahr 2018 wurde eine zweitägige Strecke «Nachtigallenregion Russlands» entwickelt, Dabei kann man die Sehenswürdigkeiten im Zusammenhang mit dem Leben der berühmten «Kursk Nachtigallen» besuchen: N.V. Plewitskaja, Komponist und Pianist G.V. Swiridow und Dichter A.A. Fet.

Der ländliche Tourismus entwickelt sich in der Region auch aktiv. Der Gästeempfang in der Region wird von Freizeitzentren mit Übernachtungs- und Zusatzleistungen durchgeführt. In jedem Stadtbezirk wurden Wochenendprogramme entwickelt. 2018 wurde das Projekt „Gastronomische Karte der Nachtigallenregion Russlands“ gestartet. Die Eigenständigkeit der gastronomischen Traditionen der Kurs-Region wird durch eine Vielzahl von Gerichten dargestellt. Die Karte enthält eine Beschreibung der Gerichte, Informationen zur Geschichte ihres Aufkommens und die Adressdatenbank von Cafés und Restaurants, wo man diese Gerichte anschmecken kann.

Ein wichtiges Lebenselement für die Entwicklung des Tourismus ist die Durchführung von Massenveranstaltungen. Jährlich wird ein jährlicher Veranstaltungskalender erstellt, der mehr als 60 Darbietungen unterschiedlicher Ausrichtung umfasst. In der Region Kursk auf der Basis vom „Gebietstourismuszentrum“ arbeiten das Tourismusinformationszentrum und das Portal für touristische Informationen der Region Kursk Gokursk.ru, das den Gästen und Einwohnern der Region ermöglicht, online die verlässlichen Informationen über touristische Dienstleistungen im Gebiet Kursk zu erhalten.

Wir laden Sie ein, an der Reise durch das gastfreundliche Gebiet Kursk — die Nachtigallregion Russlands — teilzunehmen!